USC20141121-1

 

USC20141121-2

 

DOL20141016

1. Chess Festival Innsbruck    u.a. mit  S. Moroder (Open A) und E.Delago (Open B)

RIGA Open  07. - 13.08.2017   u.a. mit F. Seresin   Rang 123  mit 5/9 PRtg 2.139

 

 

36. GRÖDNER VEREINSMEISTERSCHAFT 2017

Modus   -    Paarungen

 Tabellen 1

GRÖDNER   BLITZMEISTERSCHAFT 2014
01.03.2014       Endstand nach 13 Runden im Italienischen System     Bedenkzeit: 5'
  Teilnehmer ELO 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Punkte
1. Moroder Thomas 1912   1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 13
2. Demetz Rainer 2183 0   1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12
3. Prinoth Franz 1751 0 0   1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 11
4. Dejori David 1432 0 0 0   1 1 0 1 1 1 1 1 1 1 9
5. Kasslatter Matthias 1279 0 0 0 0   ½ 1 1 0 1 1 1 1 1 7,5
6. Delago Elisabeth 1345 0 0 0 0 ½   1 1 ½ 1 0 1 1 1 7
7. Kasslatter Nadia 1422 0 0 0 1 0 0   0 ½ 1 1 1 1 1 6,5
8. Taschler Manuel 1580 0 0 0 0 0 0 1   1 0 1 ½ 1 1 5,5
9. Taschler Pauline 1238 0 0 0 0 1 ½ ½ 0   0 1 0 1 1 5
10. Demetz Günther 1213 0 0 0 0 0 0 0 1 1   0 1 1 1 5
11. Bergmeister Elia   0 0 0 0 0 1 0 0 0 1   0 1 1 4
12. Perathoner Christine 1204 0 0 0 0 0 0 0 ½ 1 0 1   0 0 2,5
13. Comploi Marcel   0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1   1 2
14. Grünberger Alex   0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0   1

Kommentar zur 44. SMM 2012/13


1. Landesmeister Gröden
Eine geschlossene Mannschaftsleistung, der Einsatz von nur acht Spielern, die erforderliche Ausdauer, der gemeinsame Wille zum Erfolg und das notwendige
Glück, all dies haben der ersten Grödner Mannschaft erlaubt, mit 20 Mannschafts- und 47,5 Brettpunkten den Landesmeistertitel zu verteidigen. Dieser Titel ist für
den Schachclub Gröden gleichzeitig der vierte in den letzten fünf Jahren und der 16-te insgesamt. Zehn Runden hintereinander lag Naturns an erster Stelle, in der
elften und letzten gelang Gröden das Überholmanöver auf der Zielgeraden. So knapp wie selten war der Vorsprung zum Zweitplatzierten Naturns, ein einziger
Brettpunkt! Die direkte Begegnung mit den Vinschgern, bei welcher Martin Oberrauch schmerzlich vermisst wurde, ging zwar (auch selbstverschuldet)
verloren, die anderen zehn Spiele konnte Gröden jedoch allesamt gewinnen, während Naturns zwei Unentschieden gegen Richter/Lask Bozen I und Gries Bozen
hinnehmen musste, was letztlich entscheidend war. Folgende Schachspieler wirkten an diesem Sieg mit (in der Reihenfolge der Bretter): Rainer Demetz 8 aus 11,
Ruben Bernardi 7,5 aus 11, Stefan Moroder 9,5 aus 10, Martin Oberrauch 4 aus 4, Thomas Moroder 8,5 aus 11, Franz Prinoth 5,5 aus 11, Christian Grossi 3,5 aus 6
und Klaus Knottner 1 aus 2. Der Jüngste davon wurde während der Meisterschaft 32 Jahre alt, der Älteste hingegen schon 76 Jahre. Man kann also beileibe nicht von
einer jungen Mannschaft reden, was vielleicht deren Leistung sogar noch wertvoller erscheinen lässt!


2. Vizelandesmeister Naturns I
Natürlich war es bitter, im letzten Moment die Führung abgeben zu müssen. Mit 20 Mannschafts- und 46,5 Brettpunkten verblieb Naturns nur der undankbare zweite
Platz. Trotz Verstärkung durch den einzigen IM Josko Mukic, Andrea La Manna aus Trient und den Jugendspieler Jonas Fox aus Bozen wurde das Ziel
Landesmeistertitel denkbar knapp verfehlt. Kann es eventuell auch daran liegen, dass diese Mannschaft noch nicht so eingespielt war, wie es für so ein Vorhaben
notwendig gewesen wäre? Hervorragend in Szene setzten sich Hans Unterthurner mit 10 aus 11 und Norbert Nägele gar mit dem 100%-Ergebnis von 10 aus 10!


3. Kaltern/Tramin
Gute Drittplatzierte wurde die Spielgemeinschaft von Kaltern und Tramin mit 18 Mannschafts- und 41 Brettpunkten. Bis zum Schluss war auch sie Anwärterin auf
den Landesmeistertitel. Nur die Begegnungen mit Gröden (beinahe in Bestbesetzung) und Naturns (ersatzgeschwächt) gingen verloren. Allerdings machte
sich das mehrmalige Fehlen des Spitzenspielers FM Alexander Bertagnolli bemerkbar. Eine ausgezeichnete Leistung bot wieder einmal Nicholas Paltrinieri
mit 9 aus 11. Aber auch die Ergebnisse von Elmar Thaler mit 7 aus 8 und Giovanni Dallaglio mit 7,5 aus 9 können sich sehen lassen.


4. Gries Bozen
Den undankbaren vierten Platz nahm Gries Bozen mit 15 Mannschafts- und 41,5 Brettpunkten ein. Eine derart ausgeglichene Mannschaft, mit einem Elo-
Durchschnitt von über 2000 (!), zwei stetig stärker werdenden Jugendspielern und einer Reserve wie Diego Fongarolli mit fast 1900 Elo würde sich allerdings viel
mehr verdienen. Das Unentschieden gegen Naturns, mit 3 Punkten auf den ersten vier Brettern, beweist, dass die Grieser allemal mit den Besten mithalten könnten.
Andre Spornberger mit 7,5 aus 11 und Massimo Zammarchi mit 7 aus 8 stachen mit ihren Leistungen hervor.


5. Brixen-Milland
Platz 5 für Brixen-Milland mit 15 Mannschafts- und 38,5 Brettpunkten ist keine Überraschung. In insgesamt acht Begegnungen konnte die Stammmannschaft
antreten, bei welcher Daniel Brenninger mit 8 aus 10 am meisten glänzte. Knappe Niederlagen gegen Naturns (wo ein Unentschieden durchaus möglich gewesen
wäre) und Kaltern/Tramin verhinderten eine bessere Platzierung.

6. Richter/Lask Bozen I
Für den Landesmeister der Jahre 2004 und 2011 ist der 6. Rang mit 12 Mannschafts- und 36 Brettpunkten gar nicht zufrieden stellend. Die bekannten
Personalprobleme, zumal nach dem Abgang von Giuseppe Voltolini, konnten auch dieses Jahr nicht gelöst werden. Die beste Aufstellung konnte nur ein einziges Mal
antreten. Bei der Begegnung mit Naturns wurde zwar ein ehrenvolles Unentschieden erzielt, auf Brett 6 konnte jedoch kein ebenbürtiger Gegner für
Norbert Nägele aufgeboten werden. Am ehesten kann die Leistung der Legionäre Stefano Moncher und Maurizio Bevilacqua, beide mit 6 aus 9, hervorgehoben werden.

7. Klausen
10 Mannschafts- und 34,5 Brettpunkten ergaben für Klausen den 7. Platz. Schmerzlich vermisst man den Beitrag von Karl Schrott, dessen Einsatz so manche
Begegnung wohl zu Gunsten der Dürerstädter entschieden hätte. Wie gewohnt hervorragend war die Leistung des Spitzenspielers FM Gerd Schacher mit 8,5 aus
11. Auch die 7 aus 11 des Jugendspielers Michael Seebacher sind nennenswert.


8. Ehrenburg
Der 8. Rang von Ehrenburg mit 9 Mannschafts- und 30 Brettpunkten ist angesichts der gemeldeten Spieler als enttäuschend zu bewerten. Die vielen österreichischen
Legionäre hätten eine bessere Platzierung erwarten lassen. Der beste Punktesammler war Rainer Babinetz mit 6 aus 8. Ein Kuriosum am Rande: drei
Spieler kamen jeweils drei Mal zum Einsatz und erzielten eine 100%-ige Punkteausbeute: Christian Hengl, Gerhad Steger und Renè Mairhofer.


9. Naturns II
Mit 5 Mannschafts- und 19 Brettpunkten wurde der Verbleib der zweiten Mannschaft aus Naturns in der A-Liga gesichert, wobei allerdings erst der Sieg in
der letzten Runde gegen Passeier den Klassenerhalt garantierte. Im Verhältnis die meisten Punkte holte Christoph Pichler mit 3,5 aus 6.


10. Passeier
Den 10. und somit letzten Platz für ein weiteres Jahr in der A-Liga erkämpfte sich Passeier mit 4 Mannschafts- und 23 Brettpunkten dank der direkten Begegnung mit
Arci Bozen, das exakt gleich viele Punkte erzielte, jedoch gegen Passeier denkbar knapp unterlag. Prozentual die meisten Punkte erzielte Günther Fauster mit 4 aus 8.


11. und Absteiger Arci Bozen
Bitter und enttäuschend ist der Abstieg von Arci Bozen in die B-Liga mit 4 Mannschafts- und 23 Brettpunkten, gerade anlässlich des 30-jährigen Bestehens
dieses Vereins. Toni Preziuso war mit 3 aus 5 der stärkste Spieler.


12. und Absteiger Richter/Lask Bozen II
Keinen einzigen Mannschafts- und 15,5 Brettpunkte erzielte die zweiten Mannschaft der Spielgemeinschaft Richter/Lask Bozen. Überzeugen konnte am
meisten Sergio Bonseri mit 3 aus 5.

KOMMENTAR zur 43. SMM 2011/12


Auch die 43.ste Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft bot erfreulicherweise Spannung bis zur letzten Spielminute. Erst im Vereinshaus von Steinegg am 31. März 2012 wurden die Entscheidungen über die Reihenfolge der Podestplätze gefällt, während die Abstiegsfrage schon vorher besiegelt worden war. Ein Lob gebührt der Turnierleitung für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und dem Schachclub Steinegg für die anschließende ausgezeichnete Verköstigung hungriger und durstiger Schachspieler, denen
sich auch noch einige Schachfans hinzugesellten.

Landesmeister Gröden
Mit zehn Siegen und nur einer einzigen Niederlage gegen den Angstgegner Naturns wurden 20 Mannschaftspunkte und 47,5 Brettpunkte erzielt und dadurch der insgesamt 15. Landesmeistertitel gesichert. Die Beharrlichkeit und der Siegeswunsch der Ladiner wurde schlussendlich belohnt. Wie Peter Spornberger richtigerweise bemerkt hat, lag das Erfolgsrezept vielleicht darin, dass das Grödner Sextett mit letztem Einsatz um jeden Brettpunkt gekämpft hatte. Nüchterner betrachtet, war eine homogene
Mannschaft, in der insgesamt nur neun Spieler eingesetzt werden mussten, der Schlüssel zum Landesmeistertitel. Entscheidend war freilich der fünfmalige Einsatz von Martin Oberrauch (4,5 aus 5) bei den wichtigsten Begegnungen (leider fehlte er gegen Naturns!). Auch die Leistung des unverwüstlichen 75-jährigen Franz Prinoth (8 aus 11) ist hervorzuheben. Auf Brett 1 bestätigte Ruben Bernardi sein Vorjahresergebnis (5,5 aus 11), wobei er in den letzten beiden Runden den beiden Legionären Valerio
Luciani (Merania) und Stefano Moncher (Richter/Lask Bozen) in bemerkenswerten Partien das Nachsehen gab. Rainer Demetz (9,5 aus 11) und Thomas Moroder (9 aus 11) waren die fleißigsten Punktesammler. Stefan Moroder (7,5 aus 10) hielt der doppelten Belastung durch die Teilnahme sowohl an der SMM als auch an der TMM mühelos stand und verlor dabei bloß eine einzige Partie, und dies auch nur, weil er wegen Mannschaftsführerorder trotz ausgeglichener Stellung auf Sieg hatte spielen müssen. Christian Grossi (2 aus 3) und Herbert Grossrubatscher (1 aus 3), sowie Manuel Taschler (0,5 aus 1) leisteten ebenso ihren wertvollen Beitrag zum Titelgewinn. Mit Dankbarkeit wird dieser letzte Landesmeistertitel dem verstorbenen Mitglied des Schachclubs Gröden, Herrn Benedikt Bernardi, welcher zwischen der zweiten und dritten Meisterschaftsrunde am 24.11.2011 verstorben war, gewidmet.


Vizemeister Merania
Die Überrauschungsmannschaft des Vorjahres musste gerade in der schließlich entscheidenden Begegnung mit Gröden auf Stefano Bonagura verzichten und erlitt in der vorletzten Runde die erste Niederlage mit 1,5 zu 4,5. Bis zu diesem Zeitpunkt steuerte das Meraner Team mit neun Siegen in Folge überzeugend auf Meisterkurs. In der letzten Runde gegen Gries Bozen riskierte Merania sogar noch den zweiten Rang, konnte jedoch die Niederlage in Grenzen halten und wurde mit 18 Mannschaftspunkten und 44 Brettpunkten Vizemeister. Valerio Luciani (7,5 aus 11), Stefano Bonagura und Martin Torggler (beide 8 aus 10) waren die eifrigsten Punktesammler.


Platz 3 Gries Bozen
Mit ebenfalls 18 Mannschaftspunkten und 42,5 Brettpunkten (nur 1,5 weniger als Merania!) kam Gries Bozen auf Platz 3. Dass diese Mannschaft reif für den Titel wäre, ist kein Geheimnis. Man braucht nur zu betrachten, dass das Grieser Sextett beim Finale in Steinegg gegen Merania (mit beiden Mannschaften in Bestbesetzung!) zwischendurch einem hohen Sieg entgegensah! Welche Mannschaft kann sich zudem den Luxus leisten, auf Brett 6 einen Meister wie Fritz Prosser (4 aus 4) und als erste Reserve einen starken
Spieler wie Diego Fongarolli (6 aus 6) einzusetzen, die beide eine 100% Ausbeute aus ihren Einsätzen erzielten! Das Gebrüderduo Max und Andre Spornberger auf den ersten zwei Brettern erspielte 6,5 bzw. 7,5 aus 11. Wer die Partie von Max gegen Valerio Luciani ansieht, kann ein wahres Schachfeuerwerk bewundern! Wie gesagt, bei einer solch ausgeglichenen Mannschaft ist ein Meisterschaftssieg nur mehr eine Frage der Zeit, allerdings bedarf es dabei auch der jeweiligen individuellen Überzeugung, die noch zu fehlen scheint.


Platz 4 Tramin/Kaltern
Mit 13 Mannschaftspunkten und 38 Brettpunkten kam die Spielgemeinschaft Tramin/Kaltern auf den vierten Rang. Nur dreimal konnte das Spitzenbrett Alexander Bertagnolli eingesetzt werden, was sich natürlich negativ auf die gesamte Meisterschaft auswirkte. Sehr gute Leistungen erzielten Nicholas Paltrinieri (8,5 aus 11), Gerhard Bertagnolli (7 aus 10) und Rainer Dibiasi (7,5 aus 10). Ein Erfolgserlebnis war zweifelsohne der hohe Sieg gegen Gries Bozen (allerdings das einzige Mal auf Brett 6 ersatzgeschwächt). Ansonsten liegen sage und schreibe 5 Mannschaftspunkte Abstand zu einem Podestplatz.

Platz 5 Brixen-Milland
Ebenfalls 13 Mannschaftspunkte, aber nur 35,5 Brettpunkte ergaben Platz 5 für Brixen-Milland. Die Bischofsstädter standen anfangs auf den vordersten Plätzen, konnten aber bei den entscheidenden Begegnungen nicht ganz mithalten. Hervorzuheben ist das Unentschieden gegen den in Bestformation angetretenen Titelverteidiger Richter/Lask Bozen. Die ganze Meisterschaft hindurch sehr gute Leistungen lieferten Michael Sader und Lukas Wisthaler (beide mit 7 aus 10).


Platz 6 Naturns I
Nur 12 Mannschaftspunkte und 37,5 Brettpunkte und somit Platz 6: das ist eindeutig zu wenig für die erste Naturnser Mannschaft! Der Sieg gegen Gröden beweist eindeutig, dass mehr möglich gewesen wäre. Allein Hans Unterthurner (7 aus 9) konnte eine durchwegs positive Leistung erbringen.


Platz 7 Richter/Lask Bozen
Dass 10 Mannschaftspunkte und 37,5 Brettpunkte für den Titelverteidiger aus Bozen weit unter den Erwartungen liegen, ist untertrieben. Platz 7 ist dieser Mannschaft einfach nicht würdig. In Bestbesetzung wäre die Bozner Spielgemeinschaft die bei weitem elo-stärkste Mannschaft der SMM! Die anfänglichen Niederlagen und die gewohnten Probleme bei der Mannschaftsaufstellung ließen das Unternehmen Titelverteidigung bald scheitern. Zu bedauern war allerdings, dass gerade in den Begegnungen mit Merania und Gröden mehrere Reserven zum Einsatz kamen, die sich erwartungsgemäß in der A-Liga äußerst schwer taten. Wie gewohnt, war Giuseppe Voltolini eine Bank (5,5 aus 6). Auch Maurizio Bevilacqua (5,5 aus 7) und Martin Kowalczyk (6 aus 8) erreichten sehr gute Ergebnisse.


Platz 8 Klausen
Auf ebenfalls 10 Mannschaftspunkte, aber nur 31,5 Brettpunkte kam Klausen. Nur zweimal konnte ein starker und solider Spieler wie Karl Schrott (1 aus 2) eingesetzt werden. Überzeugen konnten eigentlich nur Gerd Schacher (6,5 aus 9) und Ingenuin Sigmund (7,5 aus 11).


Platz 9 Ehrenburg
In der Tabelle steht Ehrenburg mit 8 Mannschaftspunkten und 31 Brettpunkten auf Rang 9. Selbst wenn nicht 2 Mannschaftspunkte als Strafe für das Nichterscheinen gegen Merania abgezogen worden wären, wäre die Platzierung dieselbe geblieben. Wie so oft in der Vergangenheit, war Ehrenburg auch dieses Jahr mit akuten Personalproblemen konfrontiert. Allerdings kann dies nicht das Fernbleiben von einer Begegnung rechtfertigen. Dieser Umstand hätte sogar die Meisterschaft beeinflussen können, wenn es um
die Brettpunktezahl gegangen wäre! Es ist zu hoffen, dass in Zukunft die Ehrenburger Mannschaft mehr auf ihre drei Spitzenspieler Florian Gatterer (2 aus 2), Christian Hengl (1,5 aus 2) und Matthias Gatterer (4 aus 5), die in dieser Meisterschaft insgesamt (!) nur neun Mal zum Einsatz kamen, zurückgreifen kann.


Platz 10 Naturns II
Mit 5 Mannschaftspunkten und 19,5 Brettpunkten wurde der Verbleib in der A-Liga gesichert. Dieser Erfolg der zweiten Mannschaft aus Naturns wurde besonders durch Markus Gurschler ermöglicht, der 6 aus 9 beisteuerte.


Platz 11 Arci Bozen
3 Mannschaftspunkte und 21,5 Brettpunkte waren zuwenig. Arci Bozen muss trotz der ansprechenden Leistungen von Luca D’Ambrosio (6,5 aus 11) in die B-Liga absteigen. Wird aber hoffentlich wieder bald in der höchsten Spielklasse anzutreffen sein!


Platz 12 Lana
Von den 10 Brettpunkten erzielte Albin Kofler deren 3 und somit am meisten. In den meisten Begegnungen leisteten die Aufsteiger einen erbitterten Widerstand und verloren viele Partien erst in der Schlussphase. Das Abenteuer A-Liga ist abgeschlossen und Lana muss wieder in die B-Liga zurück. Dennoch war diese Mannschaft eine Bereicherung für die Meisterschaft!

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